Freitag, 13. April 2018

Windsor Verlag digital koordiniert abgetaucht

Der bekannte Zuschussverlag/DKZV Windsor Verlag aus Hamburg ("Briefkasten-Adresse", Teil der Windsor Group in den USA) hat sich bereits im März 2018 sang- und klanglos bzw. digital koordiniert aus dem Staub gemacht. Über Nacht sollen – wie das digitale Wirtschaftsmagazin Conplore berichtet – sowohl die drei Mitarbeiterinnen (eine Dame hat offensichtlich gar nicht existiert) als auch der Verlag von allen Plattformen und aus dem Telefonnetz verschwunden sein. Der Chef Eric J. Somes gilt scheinbar seit Anfang des Jahres in China als "verschollen".  
Unter Missachtung von Verträgen und geltendem Recht hat sich der Windsor Verlag geplant aufgelöst und wissentlich Autoren mit ca. 750 gelisteten Büchern geschädigt, nebenbei wohl auch einige Steuern hinterzogen. Kriminell, sagt man dazu.
Betroffenen Autoren wird angeraten, umgehend Strafanzeige zu stellen. Wer desweiteren einen Anwalt beauftragen möchte, den machen wir darauf aufmerksam, dass dies weitere Kosten verursacht. Wir empfehlen daher, seinen juristischen Vertreter gut zu wählen – nicht, dass er in einem gegenteiligen Verfahren einen anderen bekannten DKZV vertreten hat oder aktuell vertritt ... 
Dieser Pseudoverlag stand und steht seit Tag 1 auf unserer Liste, trotz massiver Drohungen seitens der Verlagsleitung und dessen Animateurinnen. Nun freuen wir uns für alle von ihm verschonten Neu-Autoren, dass wir hinter die Listung "nicht mehr vorhanden" schreiben können.

Donnerstag, 29. März 2018

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Sonntag, 9. Juli 2017

Mit Herzblut in den Ruin

Seit vielen Jahren läuft das Geschäft mit der Abzocke. In dem Archivartikel (aus DER SPIEGEL 35/2000) wurden zwar noch DM abgezockt, ansonsten wetteifert eine Schar von Zuschussverlegern nach wie vor um Gunst und Geld der unerfahrenen Autoren - und beuten sie skrupellos aus.
Berichtet wird u. a. über die DKZV-Verleger Rita G. Fischer, Ruprecht Frieling und Markus Hänsel-Hohenhausen.
Aus Lizenzgründen können wir leider den Beitrag hier nicht veröffentlichen, jedoch lohnt es sich, auf die verlinkte Seite oder das PDF zum Beitrag zu klicken.
Artikel als PDF ansehen.
Artikel online lesen.

Montag, 26. Juni 2017

Marketing

Wir haben in der letzten Zeit viel recherchiert, um euch über neue Abzockmodelle in der Buchbranche zu informieren.
Neben den bekannten Druckkostenzuschussverlagen tun sich laufend weitere Märkte auf, um ahnungslosen Autoren in die Tasche zu greifen, z. B.:



  • Einige Unternehmen werben damit, Bücher bekanntzumachen, ohne die Erfahrung und das notwendige Know-how zu besitzen.
  • Agenturen bieten sogar Groupies für Autoren an, die ein Buch bis zum Erbrechen auf sozialen Medien posten.
  • Ein in Insolvenz gegangener Ex-DKZV-Verleger hat sich darauf spezialisiert, Pressetexte zu verkaufen und damit „euer“ Buch zu bewerben - von der Qualität der Texte ganz zu schweigen ...
  • Ein anderer berät heute Selfpublisher und veröffentlicht Ratgeber ...
  • Diverse Firmen versuchen, unerfahrenen Autoren sinnlose Marketingstrategien aufzuschwatzen, wobei sie im Hintergrund mit Pseudoverlagen zusammenarbeiten, um doppelt abzuzocken.

Wir empfehlen rund um das Marketing, alle Angebote intensiv zu prüfen, notfalls einen Juristen zu befragen oder euch im Netz sachkundig zu machen. Aus rechtlichen Gründen können wir euch diese Agenturen nicht namentlich nennen. Seid vorsichtig beim Unterschreiben von Verträgen. Wir wünschen euch eine gute Zeit.

Mittwoch, 21. Juni 2017

"Dipl.-Autor" ab 1.500 €!

Achtung: 
Wir werden immer wieder von neuen Geschäftsmodellen informiert, die ihre Zuschüsse hinter einem sogenannten "Literatur-Studium" ohne Professoren, hübschen Urkunden oder lockenden Anthologien "verstecken". Ein besonderes Beispiel (siehe Bild, Screenshot vom 21.06.17) möchten wir euch nicht vorenthalten. Die Vereinsmitglieder übernehmen in ihrem "Studium" Dienstleistungen rund um die Bücher, die Einnahmen gehen größtenteils an den Verlag, ohne dass er in Vorkasse gehen muss ... Ein eiskaltes Schneeballprinzip vom Feinsten. Es geht auch in diesem Fall nicht um eine Listung oder Misskreditierung, sondern um reine Information, sodass Autoren genau prüfen können und auch sollten, auf was sie sich einlassen.
Nachsatz 23.06.17: Der Text bzgl. der Kosten für das "Diplom" sowie die AGBs wurden zwischenzeitlich auf der Website gelöscht bzw. "angepasst" ...

 

© Sarturia-Verlag e.K. Autoren Service

Dienstag, 6. Juni 2017

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