Verträge, PR und Tricks einiger DKZV

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So kalkulieren DKZV (aus Original-Verträgen, Autoren/Titel unkenntlich gemacht)

Beispiel 1: Der Autor zahlt 31.396 € (so viel verdienen seriöse Dienstleister das ganze Jahr nicht mit der Bearbeitung von 10 Büchern!) und erhält als Honorar 2,88 € pro verkauftem Buch – nein, natürlich nicht für die teuer bezahlte Auflage, die auch nicht wie suggeriert gedruckt im Keller des Verlages liegt. Gedruckt wird nur, was gekauft/bestellt wird. Zuerst müssten sich 1.000 Exemplare verkaufen. Dann, liebe Leser, wäre jedoch der Vertrag seitens des "Verlages" erfüllt, die vereinbarte "Auflage" wäre erreicht und der Pseudo-Verleger wäre raus. Das Buch verkauft sich jedoch gar nicht, da kein Verlagsinteresse besteht und keine Werbung finanziert wird. Warum auch? Der DKZV hat doch gut verdient. 
– Solche und ähnliche Verträge sind das Papier nicht wert, worauf sie gedruckt sind!




Beispiel 2: Inhaltlich der gleiche Betrug wie Beispiel 1, jedoch erhält der Autor bei Variante 1 sogar schon ab dem 1. verkauften Buch ein Honorar. Der Haken: Dies kostet ihn eine 4-stelle Summe Aufschlag zu den beiden anderen Varianten. Das versüßt die Tatsache, dass 10–30 Autorenexemplare inklusive sind, keineswegs. Außerdem wurde hier mit 160 Buchseiten kalkuliert, oben sind es über 600 Buchseiten. Das Verhältnis ist somit das gleiche = die gleiche böse Abzocke und Betrug!





































Auszug aus dem Vertrag eines DKZV, der behauptet, keiner zu sein ...

Dieser "Verlag" verlangt einerseits über den Pflicht-Mitgliedsbeitrag 40 €/jährlich! vom Autor. Der Verein hat die gleiche Adresse wie der Verlag, das ist praktisch für den DKZV. Andererseits kürzt die Pseudo-Verlegerin – getarnt als Spende für ihren Verein – das Autorenhonorar um knapp 1 %.  "... sonst entstehen dem Autor keine Kosten", wird im Text ironisch formuliert ... 
Es kommt nicht darauf an, um welche Beträge hier und in oben stehenden Beispielen die Autoren geprellt werden sollen. Es geht um Betrug an den Autoren und ihren Werken. 


"Öffentlichkeitsarbeit" verschiedener Pseudoverlage

Original-Posting zweier Pseudo-Verleger. Was für eine "Berufung"!





















Der Autor soll sein eigenes Buch bei diesem DKZV kaufen (kostet ja "nur" die Hälfte), um es selbst einer Buchhandlung in Kommission anzubieten! Hier wird sowohl Marketing auf den Autor abgewälzt als auch zusätzlich verdient und diese Masche unter "Tipps und Tricks" versteckt!






Der DKZV verdient durch diesen Trick an EINER einzelnen Buchseite 394 € vom Autor!
Jedes Gedicht jedes Autors wird aus Abertausenden extra ausgewählt sowie eine Buchseite reserviert – versteht man nach der Rechnung noch besser, oder?





Unser Engagement gegen Zuschussverlage/Pseudoverlage lockt diverse Heckenschützen aus der Reserve. 
Hier für euch einmal ein Beispiel. Die Ansicht unserer bekannten Fan-Seite wurde kopiert und umgefärbt, Name und Code wurden umbenannt. Ein solches "Engagement" und eine solche "Liebe zur Arbeit" kennt man von einem DKZV sonst nicht. Als einziger Beitrag wird die Preisliste eines Lektorates gepostet und dargestellt, dass im Gegensatz zu einem Verlag von einem Dienstleistungs-Unternehmen eine Dienstleistung (branchenüblich mit Vorkasse) erbracht wird – der Administrator der Fanseiten-Kopie zeigt dies korrekt auf, verwechselt jedoch Vorkasse mit Druckkostenzuschuss, und das in einem einzigen Satz. Das macht ihm keiner nach!
Was die Formulierung "in gar keine sind" in ihrem Namen bedeutet, kann man in diesem Fall auch ohne Lektorat verstehen. 
Diese Seite war seltsamerweise nur sehr kurze Zeit online und kann man nur noch hier auf unserem Blog bewundern ;-)








Das Argument, ihre Kosten transparent aufzuzeigen, nutzen übrigens viele Pseudoverleger und Pseudoverlegerinnen, um davon abzulenken, dass ein seriöser Verlag gar keine Kosten auf Autoren umlegt.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels kommentiert munter neben und unter einem Beitrag eines DKZV, trotzdem ganz klar formuliert wird, dass die Autoren den Verlag bezahlen müssen.